Ilanga – Sonnenkraft für Afrika e.V.

Ilanga ist ein Verein, der Photovoltaik im südlichen Afrika fördert. Er wurde 2020 von Menschen im Umfeld des Reiseveranstalters Umfulana in Kürten gegründet. Der Name stammt aus der Sprache der Zulu und heißt „Sonne“.

Wir fördern Solaranlagen im südlichen Afrika – kleine, große, auf abgelegenen Farmen oder Dörfern und in Nationalparks.

Warum wir Photovoltaik in Afrika fördern

Sonne in Afrika

Die Sonne scheint in Afrika intensiver und verlässlicher als in Deutschland. Die Unterschiede zwischen den Jahrzeiten sind gering.

Stromversorgung

Die Stromversorgung durch die staatliche Energieversorgung ist marode. Es kommt zu vielen Stromausfällen. Photovoltaik stabilisiert damit die Infrastruktur.

CO2-Bilanz

Elektrizität wird im südlichen Afrika fast ausschließlich mit Kohle erzeugt. Die CO2-Bilanz ist mit ca. 1 to CO2 pro Megawattstunde extrem schlecht.

Infrastruktur

Photovoltaik funktioniert in einer dezentralen Struktur und gibt Menschen in einem Land mit schwacher Infrastruktur ein Stück Autonomie und Freiheit.

Wie die CO2-Einsparung berechnet wird

Der Ertrag einer Photovoltaikanlage lässt sich ziemlich genau prognostizieren und damit auch die Einsparung gegenüber der heute üblichen Kohleverstromung.

Ein Beispiel: Eine Anlage mit 5 kWp erbringt je nach Standort ca. 8000 kWh pro Jahr. In fünf Jahren sind das 40.000 kWh. Nach einer überschlägigen Berechnung auf Basis des in Südafrika üblichen Strommixes vermeidet die Anlage über fünf Jahre rechnerisch rund 40 Tonnen CO2. Die tatsächliche Einsparung hängt von Sonneneinstrahlung, Netzauslastung und Nutzung vor Ort ab.

Für jede Tonne CO2, die die geförderte Anlage in den ersten fünf Jahren rechnerisch einspart, erhält der Betreiber 15 Euro. Die Anlage kann dann mit 600 Euro gefördert werden. Das sind etwa 10 Prozent des Anschaffungswertes.

Wie wir die Förderung kalkulieren

Das Geld für die Förderung kommt von Menschen, die den Klimaschutz mit einem freiwilligen Beitrag unterstützen wollen. Zum Beispiel von Ihnen. Hier ein Beispiel:

Flug

Ein Flug von Frankfurt nach Kapstadt und zurück verursacht rund 3,1 Tonnen CO2. Diese Emissionen entstehen tatsächlich und lassen sich nicht rückgängig machen. Mit Ihrer freiwilligen Spende unterstützen Sie zusätzlich den Ausbau von Photovoltaikanlagen in Südafrika – als Beitrag zur Energiewende vor Ort, nicht als Ausgleich Ihrer persönlichen Reiseemissionen. Als Berechnungsgrundlage für Ihre Spende legen wir 15 Euro pro Tonne zugrunde, die die geförderte Anlage rechnerisch einspart.

Unterstützen

Der volle Betrag geht in die Förderung von Photovoltaikanlagen. Die Verwaltungskosten (Bankgebühren etc.) werden von Mitgliedsbeiträgen gedeckt.

GPS-Koordinaten

Sobald Ihre Spende in eine Solaranlage geflossen ist, erhalten Sie ein Foto der Anlage und die GPS-Koordinaten.

CO2-Einsparung

Damit können Sie nachvollziehen, wohin Ihr Beitrag geflossen ist: Die geförderte Anlage spart in den ersten fünf Jahren rechnerisch die Menge an CO2 ein, die der Förderung zugrunde liegt.

Mehrwert

Da die Anlage mindestens 20 Jahre läuft, wird sie über die Lebensdauer verteilt rechnerisch mindestens viermal so viel CO2 einsparen, wie der Förderung zugrunde liegt.

Wie wir uns vor Missbrauch schützen

Die Fördersumme fließt erst, nachdem die Anlage fertiggestellt ist.
Die Betreiber finanzieren die Anlage. Wir geben nur einen Zuschuss.
Den Antrag auf Förderung erstellt der Betreiber der Anlage, nicht die Installationsfirma.
Dazu muss er eine Erklärung der Installationsfirma hochladen sowie eine Wahrheitsgemäßerklärung.
Der Betreiber versichert, die Anlage nicht ein zweites Mal fördern zu lassen.
Die Fördergelder gehen nach erfolgreicher Prüfung durch unseren Verein direkt auf das Konto des Betreibers.